Digitalisierung im Handwerk: Wie eine Bau-App Ihr Unternehmen effizienter macht


Sie überlegen, Ihre IT auszulagern? Oder stellen gerade einen internen IT-Mitarbeiter ein? Beide Modelle haben ihre Berechtigung – aber für KMU mit 5 bis 100 Mitarbeitern gibt es in den meisten Fällen eine klare Empfehlung. Dieser Vergleich hilft Ihnen bei der Entscheidung.
Vor zehn Jahren konnte ein einzelner IT-Generalist noch alles abdecken: Windows-Server, Netzwerk, Drucker, E-Mail. Heute hat sich die Komplexität dramatisch erhöht: Cloud-Dienste wie Microsoft 365, Cybersecurity mit NIS2-Compliance, DevOps, mobile Geräte, Zero-Trust-Netzwerke, KI-Integration. Kein einzelner Mensch kann all das allein auf dem aktuellen Stand beherrschen.
Viele Unternehmer unterschätzen die echten Kosten eines festangestellten IT-Mitarbeiters. Rechnen Sie mit:
Gesamtkosten realistisch: 50.000 – 100.000 € pro Jahr für einen einzigen IT-Mitarbeiter.
Ein Managed-Services-Paket für ein KMU mit 20 Mitarbeitern kostet je nach Leistungsumfang:
Das sind 9.600 – 33.600 € im Jahr – deutlich weniger als ein interner Mitarbeiter, mit dem Vorteil eines ganzen Expertenteams.
Es gibt Szenarien, in denen ein interner IT-Mitarbeiter Sinn macht:
In allen anderen Fällen – also für die große Mehrheit der KMU – ist Managed Services die wirtschaftlich sinnvollere Wahl.
Für Unternehmen ab ca. 30–50 Mitarbeitern bietet sich ein Hybrid-Modell an: Ein interner IT-Koordinator (kein Vollzeit-Admin), der Ansprechpartner für die Mitarbeiter ist und den Datenstark-Managed-Services-Vertrag koordiniert. Die eigentliche Technikarbeit – Monitoring, Updates, Security, Projekte – übernimmt das externe Team. So haben Sie die Vorteile beider Modelle.
Die NIS2-Richtlinie der EU ist seit Oktober 2024 in deutsches Recht umgesetzt und betrifft auch viele KMU – insbesondere Zulieferer kritischer Infrastruktur, Logistiker, Gesundheitsversorger und Unternehmen mit bestimmten Umsatz- oder Mitarbeiterzahlen. Die Anforderungen: Risikoanalysen, Incident Reporting, Sicherheitsmaßnahmen, Lieferantenbewertung.
Ein guter Managed-Services-Anbieter hilft Ihnen dabei, NIS2-konform zu werden und zu bleiben. Ein einzelner interner IT-Admin ohne spezialisierte Security-Ausbildung wird damit in der Regel überfordert sein.
Für KMU mit bis zu 50 Mitarbeitern sind Managed Services in den meisten Fällen die überlegene Lösung: günstiger, breiter aufgestellt, proaktiver und skalierbarer als ein interner IT-Admin. Entscheidend ist die Wahl des richtigen Partners – mit lokalem Vor-Ort-Service, klaren SLAs und transparenten Preisen.
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